Hydrophobierungsuntersuchungen

Ihr Ansprechpartner

Dipl.- Ing. Rainer Wollschläger
Tel.: +49 30 / 801 92 - 185
E-Mail: r.wollschlaeger@barg-baustofflabor.de

Bei den von uns angewandten Verfahren wird die ordnungsgemäße Hydrophobierung von Beton an Fassaden, Brücken etc. nach ZTV-SIB 90 des Bundesministers für Verkehr geprüft.

Beschreibung des Verfahrens: 1)
Dem Meßverfahren liegt das physikalische Prinzip des Stromtransports in elektrolytischen Lösungen zugrunde.

Zur Messung werden spezielle Messgeber auf der Betonoberfläche angebracht, die unter definierten Bedingungen Elektrolytflüssigkeit (in der Regel Kalkwasser) an den Beton abgeben. Die Art der Geber und ihre Anbringung richtet sich nach der Lage der Betonfläche im Raum (Oberseite, Unterseite, vertikale Fläche).

Durchbricht die Elektrolytflüssigkeit die hydrophobierte Schicht des Betons, so fließt ein Strom, der mit dem Messgerät aufgenommen wird. Bei kontinuierlicher Messung über einen gewissen Zeitraum führt dies zu einer Messwert-Zeit-Kurve, die nur von der Größe und Anzahl der in der hydrophobierten Zone im Bereich der Messflächen enthaltenen Fehlstellen abhängt. Lage und Form der so ermittelten Kurve sind charakteristisch für die Hydrophobierungsqualität.

Hydrophobierungsprüfgerät:
Zum Hydrophobierungsprüfgerät gehören mindestens vier Messgeber für waagerechte und vertikale Flächen sowie sonstiges Zubehör zur Reinigung der Betonoberfläche, zum Anbringen der Geber und zur Durchführung der Messungen.

1) Das Verfahren ist ausführlich beschrieben in: Gatz, H.-P. und Großmann, F.: Verfahren zur Beurteilung der Qualität von Hydrophobierungen bei Beton, Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach, Januar 1989